Vorsorgeuntersuchung für Au-Pair-Mädchen
Ich war für ein Jahr im Ausland als Au Pair Mädchen beschäftigt. Das war in Spanien an der Costa de Sol. Es war einfach traumhaft dort. Ich würde so etwas immer wieder machen und kann es nur jedem raten. Aber man sollte sich verlässliche Unternehmen suchen, die diese Au-Pair-Plätze für einen suchen. Denn nur dort kann man sicher gehen, dass man dann auch Hilfe bekommt. Schließlich weiß man ja nicht in was für eine Familie integriert wird. Und wenn man sich dann nicht versteht oder völlig andere Ansichten hat, ist das Zusammenleben sehr schwer. Denn die fremde Sprache ist ja schon ein Hindernis, das immer wieder zu Missverständnissen führen kann. Wenn man sich als Au-Pair bewirbt, sollte man das also gleich einkalkulieren und die Sprache sprechen. Nicht unbedingt fließend, aber man sollte sich schon verständigen können. Denn oft muss man ja die Kinder seiner Gasteltern hüten und die tanzen einem sonst auf der Nase herum. Was ich auch nur empfehlen kann ist, eine gute Auslandkrankenversicherung abzuschließen, denn in Spanien sieht das Gesundheitssystem etwas anders aus. Wenn man dort einmal krank wird, dann muss man die Kosten für den Arztbesuch selbst bezahlen. Deshalb sind dort die Wartezimmer immer recht leer. Ich hatte mich anfangs darüber gewundert, denn bei uns ist es dort immer sehr voll. Aber auch eine Vorsorgeuntersuchung gibt es dort nicht. Vielleicht einige wenige, die genügend Geld verdienen, gehen regelmäßig zum Arzt um im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Der größte Teil geht aber nur dann zu einem Arzt, wenn es wirklich nicht mehr anders geht und verzichtet auf eine Vorsorgeuntersuchung.
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